woraus ich bestehe

In wiederkehrenden Phasen beschäftige ich mich mit gesunder Ernährung. Da gibt es viele Empfehlungen und eine Menge guter Ideen. Nur: Sich auch tatsächlich gut zu ernähren ist dann doch oft schwieriger als gedacht. Stichworte: Tücken des Alltags, Mühen der Ebene, Schweinehund.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen Satz von Eckart von Hirschhausen gehört, der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht – und der mir tatsächlich eine ganz gute Hilfe ist, weniger Ungesundes zu mich zu nehmen. Er stellt einfach die Frage: „Willst du daraus bestehen?“

„Man braucht nicht etliche Ratgeber, es reicht das Körpergefühl, und das kulminiert in einem Satz, den man sich auf den Kühlschrank schreiben darf: Möchte ich daraus bestehen? Das, was wir essen, rutscht ja nicht einfach durch uns durch und kommt hinten wieder raus. Es ist die Bausubstanz für jede einzelne Körperzelle. Wenn man sich das klarmacht, hat man auf bestimmte Dinge keinen Appetit mehr“ (Quelle).

Und jetzt bin ich auf exakt denselben Gedanken in einem ganz anderen Zusammenhang gestoßen. Richard Rohr spricht über das Abendmahl:

„Im Abendmahl nehmen wir die Essenz eines anderen auf, was Auswirkungen bis auf unsere zelluläre physische Ebene hat. Es handelt sich dabei um einen zutiefst transformierenden Akt: Wir werden zu dem, was wir essen und trinken“. (Quelle leider verlegt, aber er hat’s so gesagt!).

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