täglich 3x

Ich lese gerade immer mal wieder in Zen To Done (PDF), also Leo Babautas Weiterentwicklung von David Allens Getting Things Done. Sehr empfehlenwert! Was ich davon umsetzen werde, weiß ich noch nicht, aber Leo Babautas Herangehensweise und der Ton, in dem er schreibt, gefallen mir.

Unabhängig von solchen recht strukturierten Krieg-deine-Aufgaben-geregelt-Systemen – egal wie komplex oder einfach sie gebaut sind – mag ich aber auch gerne „Rezepte“, also Tipps, die oft etwas schlicht und direktiv sind, aber manchmal durchaus sympathisch.

Hier nun eine/meine Dreier-Regel, die ich gerade ausprobiere, die aber so gut ist, dass ich sie bereits im Teststadium gerne veröffentliche:

  • Mache jeden Tag etwas Unangenehmes! (im Sinne von: etwas Unerledigtes, das du ständig vor dir herschiebst)
  • Mache jeden Tag etwas für jemand Anderen! (es reicht schon eine Kleinigkeit)
  • Bringe jeden Tag etwas in Ordnung! (das kann auch so etwas Einfaches sein wie eine Glühbirne auswechseln oder Schuhe putzen).

Eine Hilfe ist es, sich in der ersten Zeit die Dinge kurz zu notieren.

An die Quelle dieser Dreierregel kann ich mich nicht mehr erinnern. Es ist wohl eine Mischung aus irgendwo aufgeschnappt und selbst zusammengestellt. Das lassen zumindest meine Notizen vermuten…

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2 Kommentare zu „täglich 3x“

  1. Hallo!

    Danke für den Lesetipp, den habe ich mir gleich abgespeichert.

    Einen ähnlichen Spruch habe ich in einem Seminar kennen gelernt und auf meinem Blog darüber geschrieben

    https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/10/09/einfach-organisiert-leben-4/

    Mir gefällt an meiner Variante, dass sie so positiv ist, es fehlt nämlich der Punkt „mach etwas Unangenehmes“ statt dessen heißt es „mach etwas für Dich selbst“ die anderen beiden Punkte sind ähnlich bzw. gleich.

    Nachdem ich dazu neige, auf mich selbst zu vergessen, hat mir das voll viel gebracht.

    lg
    Maria

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  2. Liebe Maria,
    jau, wirklich eine ähnliche Regel, interessant! Was bei dir „Unerledigtes“ heißt, heißt bei mir „Unangenehmes“, aber es meint im Grunde das Gleiche. Über die Sache, auch etwas für sich zu tun, hatte ich auch nachgedacht. Liegt ja auch nahe, wenn man das „Gegenstück“ formuliert (Mache etwas für jemand Anderen). Das ist natürlich gut. Allerdings habe ich gemerkt, dass es mir schwerfällt das klar zu benennen. Wenn ich eine Tasse Kaffee mehr trinke als sonst, ist das dann schon „etwas für mich gemacht“? Ich mache ja den ganzen Tag Dinge, die irgendwie auch „für mich“ sind. Ich habe gemerkt, dass mir das in solch einer Regel nicht hilft (also nicht die Sache an sich, etwas für sich zu tun, sondern die Klarheit, ob das nun passt oder nicht).
    Was sich bei unseren Regeln unterscheidet ist die Sache mit dem Pflegen/In-Ordnung-Bringen. Da habe ich gemerkt, dass das für mich sehr wichtig ist. Etwas „heile machen“ (bzw. etwas zu pflegen) hat – für mich? – eine unglaublich positive Wirkung.
    Lieben Gruß, Martin

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