2018

Mittlerweile ist das neue Jahr ja schon ein paar Tage alt, und mit diesem Abstand will ich ein paar Dinge nennen, die mir wichtig sind und von denen ich mir wünsche, dass sie mein Jahr prägen werden.

Mehr schreiben

Als ich mir zum Jahreswechsel überlegt habe, was in 2018 ansteht, was ich machen und gerne erreichen möchte, waren da immer wieder „Produkte“ darunter, die mit Schreiben zu tun haben. Ich hege ja keinerlei wissenschaftliche Absichten – und ich bin heilfroh darüber. Ein altes Projekt hängt immer noch in der Pipeline (und books-on-demand ist wirklich eine feine Sache!), die eine oder andere berufliche Doku steht noch aus, Blogartikelideen habe ich in Hülle und Fülle und, nennen wir es mal, Lebenskunst-Gebrauchstexte mag ich einfach.

Schreiben steht auch auf meiner Was-mir-gut-tut-Liste (#8, #9, #10). Also: Mehr schreiben. Einfach mehr schreiben dieses Jahr.

Früher nach Hause

Da ich öfter abends oder am Wochenende arbeiten muss, will ich unter der Woche früher Feierabend machen. Und zwar deutlich konsequenter als bisher. Um 16:00 Uhr ist jetzt Schluss. Ausnahmen bestätigen die Regel, klar aber grundsätzlich bin ich nur noch bis vier im Büro. Das heißt eine Stunde früher zuhause – und diese eine Stunde wirkt sich unglaublich positiv auf das Familienleben aus. Ich habe mir für die nächsten Wochen die 16Uhr-Marke im Kalender notiert. Einfach einen Strich auf Höhe von 16h gezogen, das ist eigentlich gar nicht schwer.

Weitermachen: Weniger Rechner, kein Smartphone

Mein Notebook war so alt, dass es irgendwann nicht mehr nutzbar war. Ich habe es weggetan und nicht sofort ein neues gekauft (auch aus dem Grund, weil ich überhaupt nicht wusste, was für eines). Das tat mir gut. Abends einfach mal auf dem Balkon sitzen und nicht vorm Rechner.

Da ich dann die Aktivitäten auf mein Smartphone verlagerte, habe ich auch das Smartphone weggelegt (ich habe zudem auch immer Pech mit meinen Smartphones, sie wollen nie so, wie ich es will und geben irgendwann ihren Geist auf – aber vielleicht soll es ja gerade so ein). Ich habe mir statt dessen ein Nokia 3310 gekauft, die 2017er-Edition. Da gab es sogar einen Lieferengpass, weil ich anscheinend nicht der einizige bin, der auf diese Idee kam. Mit meinem neuen Handy kann ich telefonieren und SMS schreiben, es hat einen Taschenrechner, einen  Wecker und eine Taschenlampe – wunderbar!

Dankbarkeitspraxis

Ich habe zwei spirituelle Praktiken: Herzensgebet und Dankbarkeitspraxis. Zu beidem habe ich hier auf dem Blog ja schon einiges geschrieben. Mein Artikel über die verschiedenen Dankbarkeitsübungen ist übrigens der meistgelesene auf dem Blog.

Seit dem letzten Jahr führe ich ein Dankbarkeitstagebuch, nicht täglich, aber doch sehr regelmäßig. Vorher habe ich mehrere Anläufe genommen, bis ich eine Variante entwickelt habe, die für mich wirklich funktioniert. Die Details erkläre ich später mal hier. Damit will ich weiter machen. Kaum etwas ist so wirkungsvoll und heilsam.

Heartfulness

Ich entdecke mein Herz (wenn das mal nichts ist!). Ich finde es erstaunlich, an wie vielen verschiedenen Stellen ich letztes Jahr auf dieses Thema gestoßen bin. Es sind ganz unterschiedliche Zugänge, aber das Spannende daran ist: organische, emotionale und spirituelle Dimensionen verweben sich miteinander. Dies ist verhältnismäßig neu, in den letzten Jahren scheint es da tatsächlich einige Erkenntnis-Durchbrüche gegeben zu haben, ich überblicke das noch nicht ganz. Ich ahne, dass da (für mich) ein wichtiger Schlüssel liegt. Wozu wird sich noch zeigen.

Es gibt Meditationen, die beim Herzen ansetzen. Zwei solcher Herz-Meditationen beschreibe ich im nächsten Blogpost, dann wird vielleicht deutlicher, was ich damit meine.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Heartfulness in den nächsten Jahren einen Boom erleben wird. Ich habe ja nie so recht einen Zugang zur Achtsamkeitspraxis gefunden. Vielleicht ist mir bei der Mindfulness – Achtsamkeit ist ja der deutsche Übersetzungsversuch für das englische Mindfulness – einfach zuviel mind im Spiel.

Mein Platz im Wandel

Die letzten beiden Blogartikel (wir & jetzt und Die 4 Dimensionen des Wandels) haben sich ja mit der Frage nach dem eigenen Platz im Wandel beschäftigt. Das eigentliche Ding ist, diesen Platz zu finden und ihn einzunehmen.

Ich habe einige recht konkrete Ideen, angefangen dass ich meine Spendenpraxis überdenke und wohl ändern werde. Auch entdecke ich immer mehr, wie sehr mich das Stichwort „Grüne Reformation“ beschäftigt, und dass ich dazu tatsächlich etwas anbieten und beitragen kann (einen Blogbeitrag hatte ich ja bereits angekündigt, den ich ja noch schuldig geblieben bin).

 

3 Kommentare zu „2018“

  1. Hallo!

    Ich hatte schon gehört, dass Nokia ein neues einfaches Handy aufgelegt hat, wusste aber gar nicht, dass es DER Klassigker ist! Sehr genial!

    Selbst habe ich ein altes Nokia und kein Smartphone. Hatte ich noch nie und will auch keines.

    Selbst gehe ich auch ähnliche Wege für mich selbst wie Du es beschreibst. Ich glaube das kommt mit dem Meditieren und dem bewussteren Umgang mit sich selbst.

    lg
    Maria

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, das ist der, etwas aufgehübscht :) Smartphones sind schon eine feine Sache. Stadtplan/Routenplaner immer dabei oder eine Kamera. Das ist echt nicht schlecht. ABer ich war ständig am Socialmediarummachen damit, das war mir dann doch irgendwie zu viel. Alles Gute Maria! LG, Martin…

      Gefällt 1 Person

      1. Hallo Martin!

        Genau das ist der Grund, warum ich kein Smartphone haben will. Ich kenne mich ja schon selbst ganz gut, da würde ich auch die ganze Zeit am Checken sein. So bin ich 1-2 x pro Tag für eine begrenzte Zeit am PC. Das finde ich so besser!

        lg
        Maria

        Gefällt 1 Person

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