Kleiner Hirte und großer Räuber

wp_20161214_001Letztes Jahr ein Bibliotheks-Zufallstreffer, dieser Jahr nun hier als Empfehlung für die Adventszeit: „Der kleine Hirte und der große Räuber“ von Lene Mayer-Skumanz. (*)

Den Hirten wurde die Botschaft von der Geburt des Gottessohnes verkündet und sie machen sich auf den Weg zur Krippe. Es sind wirklich viele Hirten unterwegs, es ist herrscht ein reges Hirtentreiben in dieser Nacht.

Auch mit dabei ist der „kleine Hirte“ und er packt drei Geschenke ein: eine warme Decke, einen Krug mit Milch und ein Schinkenbrot.

Diese drei Geschenke verteilt unser kleiner Hirte aber schon unterwegs, weil er immer wieder auf Menschen trifft, die sie gerade nötig bedürfen, denn sie frieren, sind durstig oder hungrig. Und jedesmal denkt er sich: Nimm nur, dem kleinen Gottessohn ist es sicher recht, wenn du sein Geschenk bekommst.

Der kleine Hirte steht schließlich mit leeren Händen an der Krippe. Doch das stimmt nicht ganz. Denn er wurde die ganze Zeit von dem großen Räuber verfolgt, der die Geschenke eigentlich stehlen wollte. Dazu kam er nie, im Gegenteil: Er war sogar einer der drei Beschenkten. Der Räuber bekam das Schinkenbrot, weil sein Magen so laut knurrte. Das Brot tat dem Räuber gut, doch etwas geschenkt zu bekommen ist einem Räuber eigentlich unwürdig.

Und dann stehen plötzlich der kleine Hirte und der große Räuber vor der Krippe. Der eine, weil er etwas schenken wollte, aber nun gar nichts mehr hat, der andere, weil er einfach mitgezogen ist.

„Schau, Jesus“, sagte die Mutter Maria, „da ist ein kleiner Hirte zu dir gekommen; er hat dir einen großen Räuber mitgebracht.“ Die Mutter Maria lächelte den kleinen Hirten an, und der verstand auf einmal, dass er doch nicht mit leeren Händen gekommen war. Und die Mutter Maria lächelte den großen Räuber an, und der war ganz verwirrt und dachte: „Da stimmt etwas nicht! Große Räuber tun keinem leid, bekommen nichts geschenkt und werden von niemandem angelächelt. Mir scheint, ich bin gar kein großer Räuber mehr.“

Der kleine Hirte tut unterwegs Gutes. Er gibt und schenkt. Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan (Matthäus 25, 45) kommt einem da gleich in den Sinn. Der große Räuber hingegen tut nichts – außer mitgehen. Und doch hat er eine neue Identität, als er an der Krippe ankommt. Das Wundersame daran: Er ist nicht etwa deswegen kein Räuber mehr, weil er sich läuterte, Besserung gelobte oder moralisch integer geworden wäre. Nein, er hat gar nichts gemacht. Er ist an der Krippe angekommen und ist ein Anderer.

Die Geschichte ist schön erzählt, theologisch eher subtil und dabei wunderbar tief.

(*) Das Buch ist in zwei Verlagen erschienen, beide Versionen sind vergriffen. Antiquarisch sind  sie noch erhältlich, aber recht teuer.
Patmos Verlag 1990, illustriert von Józef Wilkon.
Sauerländer 2011, illustriert von Conztanze von Kitzing.
Eine Rezension von Claudia Goldammer gibt es hier.

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Sachenmachenliste und Büchergelesenhaufen 2016

Huuu, neues Jahr! Schnell noch der Rückblick. Diesmal in zweifacher Ausführung.

Hier erstmal der Rückblick auf die 2016er-Sachenmachen-Liste:

Diesen Blog habe ich – meinen geringen Kenntnissen entsprechend – etwas aufgehübscht. Etwas professioneller soll’s noch werden, das steht noch aus. Aber er soll als Blog erkennbar sein, ganz oldschool. — Im Hohen Venn waren wir, sogar zweimal. Schön da. — Ich habe an insgesamt 5 Seminaren teilgenommen (geplant waren 6), volles Programm. Und siehe, es war sehr gut. Sehr sehr. Thematisch drehte es sich dabei immer um Wandel & Transformation. Viel erfahren und gelernt, und auch auf einer Meta-Ebene prägend (ich bin ja selbst in der Bildungsarbeit tätig und gucke mir gerne was ab). —  Das Sommerfest wurde ein Herbstfest, richtig schön. Und so einfach: Termin festlegen, anderen Kita-Eltern bescheid geben, Kaffeemaschine im Garten installieren und Feuer anmachen. Fertig. — Ich bin ja kein großer Bibelleser (die Geschichten und die Weisheit finde ich toll, aber sowohl als literarisches Werk wie auch als heiliges Buch ist es für mich immer wieder schwierig), daher ab und an mal bestimmte Leseabsichten. Und hier bin ich auf eine wirklich interessante Idee gestoßen: alles, was Jesus gesagt hat, rot markieren. Also eine selbstgemachte Red-Letter-Edition. Noch lange nicht fertig, aber erkenntnisreich. — Das Lastenfahrrad ist noch nicht gekauft, ich liebäugle mittlerweile auch viel mehr mit einem E-Bike samt einem Kindersattel auf dem Oberrohr. — Das Familienseminar bei Sobonfu war richtig gut. Und bei uns reift die Idee, aus dem Format „Familienseminar“ bzw. „Familien auf Seminare“ etwas zu machen. — Sich mit dem Thema Zucker zu beschäftgigen war ein echter Augenöffner (hinter die Erkenntniss, dass eine handeslübliche Tafel Schokolade aus 50g – also der Hälfte! – an Zucker besteht, kann ich nun nicht mehr zurück). Aber zuckerfrei kann und will ich nicht. — Kohlenstofflich habe ich dieses Jahr Jan, Wolfgang, Yvonne, Sandra und Konrad aus meiner Twitteria kennengelernt, beim EmergentForum war ich leider doch nicht. — Ja, und der gute Ort, das wird. Sowohl an Ideen als auch konkret.

Ob es für dieses Jahr auch wieder eine Sachenmachenliste gibt? Ich weiß es noch nicht… Aber jetzt kommt Teil II des Jahresrückblicks:

Das hier sind die Bücher, die ich im letzten Jahr gekauft habe. Nicht alle ganz durchgelesen (Sachbücher lese ich eh nicht linear und außerdem hat Marshall McLuhan ja völlig recht!), aber zumindest erkenntnsigewinnend gelesen. Darum geht’s ja. Ich klage ja immer darüber, dass ich keine Zeit zum Lesen habe, aber mir scheint die These doch nicht ganz haltbar zu sein:

wp_20170104_007Ich will hier jetzt keine Buchbesprechung zu jedem einzelnen machen, nur ein paar rückblickende Beobachtungen aufzählen:

Ja, es sind ausschließlich Sachbücher. Zum Belletrsitiklesen habe ich einfach zu wenig Ruhe. Es gibt ein paar Bücher, die ich aus rein privatem bzw. aus rein beruflichem Interesse lese (letzteres waren eher Bibliotheksbücher, die sind hier nicht mit dabei), aber eigentlich ist das nur schwer zu trennen. Meine privaten und beruflichen Themen sind auch nicht immer zu trennen. Und das finde ich sehr gut so.

Die oberste Reihe sind die Bücher rund um Familie. Man erkennt wohl die Artgerecht/Achtsamkeits-Tendenz. „Wurzeln & Flügel“ habe ich gleich als Tipp in meinem Familienspiritualitäts-Blogpost aufgenommen. Den Doppelband von Joseph Cornell zur Naturerfahrung mit Kindern habe ich mir zugelegt, weil ich eine Waldgruppe in der Kita mache – und musste feststellen, dass Wald solch ein Selbstläufer ist, dass man gar keine Naturspiele braucht.

(Was hier völlig fehlt sind die Kinderbücher. Die meisten leihen wir uns zudem aus der Bibliothek aus)

Das Thema gewaltfreie Kommunikation brachte meine Frau letztes Jahr mit. Ich bin begeistert – weniger als Kommunikations-, sondern als Selbsterkundungsmethode. Und man kann sehen, wie vielseitig die GfK ist. Zwei Bücher (oben rechts) gehören in die Familienreihe, der Übungsbuch-Klassiker ins dienstliche Bücherregal und das „Exerzitien“-Buch nutzt GfK als spirituellen Übungsweg.

Wandel & Transformation – das ist die mittlere Reihe. Durchgearbeitet habe ich die beiden wirklich dicken Schinken von Ursula Seghezzi. Da mich die Frage interessiert, wie/ob ihr Lebensrad mit dem christlichen Kirchenjahr vereinbar ist, musste ich mir noch den Bieritz als Nachschlagewerk dazu kaufen. Zur Frage (bzw. dem Problem) des Naturbezugs des Christentums ist Hans-Joachim Werners „Eins mit der Natur“ ein wunderbarer Türöffner. Und ein Augenöffner ist Vivian Dittmars Gebrauchsanweisung für Gefühle. Dieses Buch, in dem Gefühle als „soziale Kräfte“ und der Umgang mit ihnen vorgestellt werden, ist gerade in unserer postfaktischen Zeit unendlich wichtig. Denn jetzt werden ständig auf ziemlich dumme Art „Vernunft“ und „Gefühle“ gegeneinander ausgespielt, sehr gefährlich! Lesen, lesen, lesen – am besten in Kombination mit Marshall Rosenberg! Über das Buch von Diana Richardson, das letzte in dieser Reihe, schweige ich mich hier aus : ))  Ich empfehle aber, in die Materie einzudringen.

Christliche Spiritualität & weitere Weisheitstraditionen. Dazu gehören auch die gerade erwähnten Bücher zur Natur, zum Kirchenjahr und das Exerzitien-Buch. Über eine „Spirituality of Food“ schreibt die Quäkerin Lisa McMinn. Die Bücher von David Steindl-Rast und Henri Nouwen habe ich hier im Blog ja schon vielfältig verarbeitet. Das steht für das Buch von Richard Rohr über das falsche und das wahre Selbst noch aus. Das Buch werde ich mir nochmal als Passions-Lese vornehmen. Richard Rohr setzt hier Christi Sterben und Auferstehung in Bezug zum Sterben des Egos und der Auferstehung des Selbst. Zu gegebener Zeit dazu mehr hier im Blog. Dann noch ein paar Bücher zu anderen Weiheitstraditionen, vor allem John O’Donohues Anam Cara (das nicht unchristlich, aber vor allem keltisch ist) fehlte noch im Bücherregal.

Last but not least gleich vier Bücher aus dem Drachenverlag, meine Entdeckung des letzten Jahres. Der Drachenverlag gibt auch die OYA heraus und ich könnte glatt das halbe Sortiment aufkaufen (natürlich neben dem Sortiment des Arbor-Verlags – dieses Jahr nur ein Buch von dort, aber ein ganz wichtiges). Über Wendel Berrys „Körper und Erde“ ist auch schon ein Blogbeitrag in Arbeit, das Schwitzhüttenbuch wird mögen, wer Schwitzhütten mag und bei der Permakultur will ich der Frage nachgehen, inwiefern die Prinzipien (über den Ökoanbau hinaus) generell als Bausteine für „gutes Leben“ taugen.

Winterschlaf

Margarete Stokowski beschreibt in ihrer SPON-Kolumne einen gesetzlich verordneten Winterschlaf:

Eine verbindliche Phase von vier Monaten Winterschlaf würde mit einem Schlag so viele gesellschaftliche Probleme lösen wie kaum eine andere politische Maßnahme: Überarbeitung, Grippewellen, Winterdepressionen, Weihnachten, Silvesterplanung, Übergewicht, Überfischung, Heizkosten, Auffahrunfälle bei Glatteis – alles würde sich in einem sanften Schlummer auflösen. Im Fachbegriff Hibernation steckt ja schon das Wort „Nation“, weil es nämlich etwas ist, was bundesweit für alle gut wäre.

Das ist doch mal eine Idee!

Wir brauchen Phasen der Brache, des Nichts-Tuns und des Schlafens. Dringend. Und nicht nur der Einzelne, sondern unsere durchgetaktete Gesellschaft im Ganzen. Ein Leben im Einklang mit dem eigenen Biorhythmus wird ja gerne mal diskutiert, Stichwort Lerchen und Eulen. Das Leben im Rhythmus der Jahreszeiten ist hingegen kaum ein Thema.

Deshalb gefällt mir das Winterschlaf-Bild so gut. Und ich stelle mir einfach mal vor, es gäbe wirklich einen gesellschaftlich tolerierten und organisierten Winterschlaf.

Vielleicht so:

Die Arbeitszeit wird um ein Viertel gekürzt, wer mag kann das frei gewordene Viertel am Stück im Winter nehmen. Die Öffnungszeiten der Geschäfte werden auf ein Viertel gekappt, die Läden haben 3 Stunden am Tag geöffnet. Schulen werden zwar nicht geschlossen, aber sie setzen ein Vierteljahr lang den Lehrplan aus und die Schulplicht wird in diesem Zeitraum aufgehoben.

Unrealistisch, schon klar.

Letztlich bleibt dann nur, ein paar individuelle Ideen auszuprobieren:

  • Wenn man ein Arbeitszeitkonto hat, in der dunklen Zeit später zur Arbeit gehen und früher heimkommen.
  • Was kaputt gegangen ist, wird nun repapiert.
  • Die Winterzeit wird genutzt, um einmal alles Alte aufzubrauchen: Die Lebensmittel vom Vorjahr, die sich ganz unauffällig immer mehr nach hinten in den Schrank geschoben haben, werden verkocht und verbacken. Die Bücher, die man das Jahr über gekauft hat und bei denen man dann über das Inhaltsverzeichnis doch nicht hinausgekommen ist, werden bei booklooker.de eingestellt.
  • Drei Monate lang wird nichts gekauft außer Lebensmittel und Reparaturmaterial. (Eine Lösung für die Weihnachtgeschenke habe ich grad nicht, denn Schenken und Beschenktwerden ist schon schön und sollte nicht wegfallen. Aber da ließe sich bestimmt irgendeine Lösung finden.)
  • Keine außerhäusigen Freizeitaktivitäten, zumindest keine kommerziellen. Stattdessen sich gegenseitig einladen und eingeladen werden.
  • Und das Wichtgste: Schlafen, so viel wie es geht!

Nicht nur, dass wir einfach viel mehr schlafen müssen. Wir brauchen die Zeiten der Brache. Aber nicht um Nachzuholen, was man bis dahin im Jahr versäumt hat, sondern um tatsächlich nichts zu tun. Das Schwierigste dabei ist nicht das Nichtstun selbst, sondern das Vertrauen, dass Nichtstun gut ist, dass es wirkungsvoll ist, dass es heilsam ist.

Und so ist auch die spirituelle Qualität des Winters – es mag verwundern – Heilung. Heilung beginnt oft gerade im Dunkeln und/oder in der Tiefe. Dort, wo man eigentlich Lebens-Starre und -Stillstand vermutet, bahnt sich neues Leben an. Und der Winter ist eben auch die Jahreszeit, in der das Licht „geboren“ wird. Genau in der Mitte des Winters (zur Jahreszeiteinteilung komme ich gleich noch): christlich ist das Weihnachten (24.12.), naturmystisch ist es der Beginn der heller werdenden Tage (21.12.).

Bleibt noch die Frage, wann eigentlich Winter ist. Statt astronomischen oder meteorologischer Winterbeginn schlage ich eine andere Rechnung vor. Bei Ursula Seghezzi habe ich eine Zeiteinteilung kennengelernt, die mich überzeugt, auch wenn sie etwas ungewöhnlich ist. Sie orientiert sich stäker an den phänologischen Zeiten, vor allem aber an der spirituellen Dynamik der Jahreszeiten. Und so kommt sie zu einer Zählweise, die unserem gewöhnlichen Empfinden einen Monat vorhaus geht:

Der Frühling beginnt am 1. Februar (Krokusse!), der Sommer am 1. Mai (das passt ja auch, da Mittsommer (Mitt-Sommer!) kurz nach Mitte Juni ist), der Herbst beginnt mit dem 1. August (ab dann kann man ihn riechen) und der Winter startet entsprechend am 1. November – demnach liegen die Totengedenkfeste im Winter, da gehören sie auch hin. (Nachlesen kann man das bei Ursula Seghezzi: Das Wissen vom Wandel. Die natürliche Struktur wirksamer Transformationsprozesse, Liechtenstein 2013, S. 118-143.)

Ganz im Ernst: Ich orientiere mich seit einiger Zeit stärker an dieser Jahreszeiten-Einteilung und ich muss sagen, dass ich mich noch nie so intensiv dem jahreszeitlichen Rhythmus verbunden gefühlt habe.

Also: Der Winter steht vor der Tür, in weniger als zwei Wochen ist es soweit. Und dann ab in die Betten!

Familienspiritualität

Ich beschäftige mich (immer mal wieder) mit Spiritualität in der Familie. In unserer Familie. Und jetzt habe ich einmal versucht, die ganzen Ideen zusammenzuschreiben: das, was wir machen und das, was wir machen wollen. Ich schreibe dies hier auch, um mich selbst immer wieder an die Ideen zu erinnern – aber natürlich auch, um Anregungen zu geben.

WP_20160824_001 (2) Weiterlesen „Familienspiritualität“

Ritual-Radar

Rituale im Familienleben sind ja ein beliebtes Thema. Und eigentlich ist dazu auch alles schon einmal gesagt worden.

Aber jetzt bin ich doch noch auf eine schöne Sache gestoßen, (m)ein Ritual-Radar.

Von der zeitlichen Struktur kann man ja zwischen wiederkehrenden Ritualen des Jahreskreises und Ritualen im Lebenslauf (in der Regel einmalig, aber das muss nicht zwingend so sein) unterscheiden. Bleiben wir bei den wiederkehrenden Ritualen, denn die Lebenslauf-Rituale sind in aller Regel Weiterlesen „Ritual-Radar“

spirituell downshiften

Das Sommerloch ist eine „Dazwischen-Zeit“ (ähnlich wie die Zeit „Zwischen den Jahren“, nur deutlich länger) und ich mag diese Zeit sehr. Das Kirchenjahr hat dafür nur die einfallslose Bezeichnung „festlose Zeit“ übrig. Das verkennt ein bisschen, dass die Sommerzeit eine spirituell wichtige Aufgabe hat: reifen & ruhen. Eine gute Zeit, um über die eigenen spirituellen Formen nachzudenken – und eben besonders über deren Reifen, nicht übers Säen oder Ernten.

Drei Formen sind es bei mir. Weiterlesen „spirituell downshiften“

Nikolaus-Nachtrag 2014 (und Nikolaus-Merkposten 2015)

Der 6. Dezember ist jetzt knapp eine Woche her und mir geht immer noch eine Sache nach: Für K1 gab’s dieses Jahr 6 oder 7 Nikolausgeschenke (Schoko-Nikoläuse noch nicht mitgerechnet): eine Kleinigkeit von uns (klar), von Oma und Opa, nochmal Oma und Opa (die anderen, und dann auch noch doppelt), Kindergarten, kleine Nikoluasfeier bei einer befreundeten Familie. In der Summe ist das einfach zuviel. Und dann ist da ja auch noch einen Monat lang der Adventskalender und alles gipfelt geschenkesummenmäßig in Weihnachten.

Beschenkt werden ist schön und soll sein. Bräuche wie Nikolaus mag ich sehr. Aber ich mag keine Geschenkeschwemme (auch wenn es nur Weiterlesen „Nikolaus-Nachtrag 2014 (und Nikolaus-Merkposten 2015)“